Lohnt sich diese Investition?

Den Return on Investment berechnen am Beispiel einer HR-Software

Unternehmen nutzen Kennzahlen für ihre Geschäftsentscheidungen. Eine wichtige Kennzahl ist der Return on Investment – kurz ROI. Was diese Kennzahl bedeutet und wie sie berechnet wird, erklären wir anschaulich in diesem Artikel.


Wissen To-Go:

Beim ROI handelt es sich um eine Kennzahl, mit der Unternehmen den finanziellen Erfolg von Investitionen messen können.
Formel: (Gewinn / investiertes Kapital) * 100
Je höher der ROI, desto profitabler ist eine Investition.

Was ist der Return on Investment?

Der Return on Investment – abgekürzt ROI – ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl. Sie misst den finanziellen Erfolg einer Investition im Unternehmen und gibt Auskunft darüber, wie viel Gewinn oder Verlust eine Investition im Verhältnis zu den eingesetzten Kosten eingebracht hat. Man spricht auch von Kapitalrendite oder Kapitalverzinsung.

Dabei gilt: Je höher der ROI, desto profitabler ist eine Investition für das Unternehmen.

Beispiel ROI anhand einer Kanzlei

Stellen wir uns eine Steuerkanzlei vor, die sich eine HR-Software, wie z.B. Factorial, für das eigene Personalmanagement zulegen möchte.

Die Software kostet 2.000€ für die Implementierung und die laufenden Kosten, wie z.B. Lizenzkosten belaufen sich auf 500€.

Langfristig fĂĽhrt die Software zu einer Zeitersparnis, die effektiv fĂĽr andere Aufgaben genutzt werden kann sowie zu einer geringeren Fehlerquote und effizienteren Prozessen.

Nun möchte die Steuerkanzlei wissen, ob sich die Investition finanziell positiv auswirkt.

Den Return on Investment berechnen

Die allgemeine Formel zur Berechnung des ROI lautet:

(Gewinn / investiertes Kapital) * 100

Nehmen wir das oben genannte Beispiel als Grundlage für die Berechnung des ROI. Die Kanzlei geht davon aus, dass pro Monat ca. 10 Arbeitsstunden eingespart werden können. Für eine Arbeitsstunde werden 25€ veranschlagt.

10 Stunden / Monat x 25€ = 250€ pro Monat

Jährliche Einsparung: 250€ x 12 Monate = 3.000€ pro Jahr

Einsparungen (3.000€) – jährliche Kosten (500€) = 2.500€ Gewinn pro Jahr

Das bedeutet, dass die Kanzlei jährlich 2.500€ durch die Nutzung der Software spart.

ROI (Return on Investment): (2.500€ Gewinn / 2.000€ Investition) x 100 = 125% ROI.

Der ROI liegt somit bei 125%. Das bedeutet, dass sich die Investition bereits innerhalb eines Jahres zu 125% amortisiert.

Wann ist ein Return on Investment gut?

In der Regel gilt ein ROI von sieben bis zehn Prozent als ein guter Richtwert für eine stabile Geschäftsentwicklung. Der ROI aus dem oberen Beispiel ist also sehr gut.

Bei höherem Risiko oder größeren Investitionen sollte der ROI jedoch mindestens 15-25% betragen.

Oft lässt sich der ROI jedoch nur grob definieren, da er stark von der konkreten Investition, den Kosten und der Art des Geschäfts abhängt. So haben beispielsweise unterschiedliche Branchen und Geschäftsmodelle verschiedene Erwartungen und Anforderungen an den ROI.

Sollte die Kanzlei aus dem Beispiel also die HR-Software einführen? Ja — aus wirtschaftlicher Sicht spricht in diesem Beispiel vieles dafür.

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