Die Digitalisierung der Personalverwaltung ist längst eine Notwendigkeit. Spätestens mit den gesetzlichen Vorgaben zur elektronischen Führung bestimmter Entgeltunterlagen sollten Unternehmen ihre bisherigen Prozesse überprüfen.
Wer Personaldokumente noch überwiegend in Papierform oder in unübersichtlichen Ordnerstrukturen verwaltet, sollte jetzt handeln. Moderne HR-Software schafft nicht nur Rechtssicherheit, sondern spart Zeit, reduziert Verwaltungsaufwand und sorgt für mehr Transparenz.
Was ändert sich ab 2027?
Ab dem 1. Januar 2027 endet die Übergangsfrist für die elektronische Führung bestimmter entgelt- und sozialversicherungsrelevanter Unterlagen gemäß § 8 der Beitragsverfahrensverordnung (BVV).
Diese Dokumente müssen künftig elektronisch und maschinell auswertbar vorliegen. Eine Papierakte oder eine reine Ablage eingescannter Dokumente erfüllt diese Anforderungen in vielen Fällen nicht.
Für Unternehmen bedeutet das: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Personalverwaltung zukunftssicher aufzustellen.
Was ist eine digitale Personalakte?
Die digitale Personalakte bündelt sämtliche relevanten Mitarbeiterdokumente an einem zentralen Ort. Dazu gehören beispielsweise:
- Arbeitsverträge
- Gehalts- und Entgeltunterlagen
- Bescheinigungen
- Vertragsänderungen
- Zeugnisse
- Dokumente zur Zeiterfassung und Abwesenheit
Statt papierbasierter Ablagen oder verteilter Dateien stehen alle Informationen digital, strukturiert und jederzeit verfügbar bereit.
Die Vorteile einer digitalen Personalakte
Die Einführung einer digitalen Personalakte bringt weit mehr als die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen.
Mehr Effizienz
Personaldokumente lassen sich innerhalb weniger Sekunden finden. Aufwendige Suchzeiten und doppelte Ablagen entfallen.
Weniger Verwaltungsaufwand
Digitale Workflows vereinfachen die Erstellung, Ablage und Verwaltung von Dokumenten. Viele Prozesse lassen sich automatisieren.
Mehr Sicherheit
Moderne HR-Systeme arbeiten mit rollenbasierten Zugriffsrechten und unterstützen Unternehmen dabei, personenbezogene Daten DSGVO-konform zu verwalten.
Revisionssichere Dokumentation
Dokumente werden nachvollziehbar archiviert und können bei Prüfungen schnell bereitgestellt werden.
Digitale Signaturen
Verträge und weitere Dokumente können elektronisch unterschrieben werden – schnell, rechtskonform und ohne Medienbruch.
Worauf Unternehmen bei einer Software achten sollten
Nicht jede Dokumentenablage erfüllt die Anforderungen moderner Personalprozesse.
Eine geeignete Lösung sollte unter anderem bieten:
- zentrale digitale Personalakten
- rollenbasierte Berechtigungen
- revisionssichere Dokumentation
- automatische Dokumentenablage
- digitale Signaturen
- Unterstützung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen
- Schnittstellen zu bestehenden Systemen, beispielsweise DATEV
Unsere Empfehlung: Anstatt mehrere Insellösungen zu verwalten, sollten HR-Abteilungen mit einer zentralen Plattform, wie beispielsweise Factorial, arbeiten. Das reduziert den administrativen Aufwand und schafft transparente, effiziente Prozesse.

Jetzt die Weichen für die Zukunft stellen
Die Anforderungen an eine moderne Personalverwaltung wachsen kontinuierlich. Unternehmen, die frühzeitig auf digitale Prozesse setzen, profitieren nicht nur im Hinblick auf gesetzliche Vorgaben, sondern schaffen gleichzeitig effizientere Abläufe für HR, Führungskräfte und Mitarbeitende.
Mit der richtigen Software gelingt der Umstieg auf die digitale Personalakte einfach, sicher und zukunftsfähig.
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